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Den Hörsinn verfeinern.

Gehörbildung

Um während des Musikhörens oder auch während des Spielens für sich selber oder im Ensemble in der Lage zu sein, das akustische Geschehen in seiner Gesamtheit präziser wahrzunehmen ist die Gehörbildung ein wunderbarer Weg. Im Gehörbildungs-Unterricht erarbeiten wir ganz in Ihrem Tempo einen fundierten Einstieg in Melodie-Bewegungen, Tonabstände (Intervalle) und die Haupt Drei Klänge Dur und Moll. Dieses Angebot ist ausdrücklich nicht nur für Musiker sondern auch für passionierte Musikhörer und Konzertbesucher geeignet. Siehe auch Workshops.


Was ist Gehörbildung?

...aber ich kann doch hören, wozu denn das?

Was ist Gehörbildung?

Ein geschultes Gehör vertieft die Freude am Musikhören und Musikmachen. Da Melodien, Rhythmen und Akkordfolgen schneller erfasst werden können und die Ohren (und mit ihnen in erster Linie das Gehirn) für Klangfarben und Lautstärkeveränderungen sensibilisiert sind kann das musikalische Geschehen, an dem wir aktiv teilnehmen gezielter mitgestaltet werden. In dem bei kampikmusik angebotenen Instrumentalunterricht spielt diese zentrale Fähigkeit eine wichtige Rolle und fließt in den laufenden Unterricht immer mit ein. Dennoch lässt sich auch für begeisterte Musikliebhaber, die kein Instrument spielen, die Gehörbildung sehr interssant und spannend vermitteln.

Hier die inhaltlichen Themen im Einzelnen:


Rhythmus hören

Bumm bumm tschack, aber genau!
In diesem Feld bekommt das Gehör einen Über"blick" über einen 4/4 Takt. Wo sind die Hauptbetonungen 1 und 3, wo die Nebenbetonungen 2 und 4? Wo sind die "Off-Beats"? Diese Fragen beantwortet mit der Zeit und Übung das Gehör. Auch beginnen es,  eintaktige Rhythmen zu erfassen.


Tonbewegungsrichtungen

Wo geht die Melodie hin?
Bleibt sie auf dem selben Ton, der "nur" wiederholt wird? Bewegt sich die Melodie nach oben oder unten? Nur für einen Schritt oder für mehrere? Wenn für mehrere Schritte, dann für wie viele?
Diese Fragen werden hier hörend geklärt.

Tonabstände: Die Intervalle

Aufbauend auf gründliche Erfahrungen mit den Tonbewegungsrichtungen lernt hier das Ohr (Gehirn), die Abstände zwischen 2 Tönen genau zu messen. Diese Abstände heißen Intervalle. Mit der Zeit und Übung geht dies auch schneller und macht sehr viel Freude, denn die akustische Umwelt wird auf diesem Weg etwas durchschaubarer, klarer.


Harmonien (Akkorde)

Der Zusammenklang
Ein Akkord ist ganz einfach ausgedrückt der gleichzeitige Zusammenklang von mindestens 3 verschiedenen Tönen. Das kann ziemlich schräg klingen. Es hat sich im Lauf der Zeit eine überschaubare Anzahl von für unsere Hörgewohnheiten als angenehm bis interessant empfundenen Akkorden ergeben und diese werden hier erschlossen.  Zunächst unterscheiden wir Dur und Moll, dann kommen verminderte und übermäßige Dreiklänge hinzu, danach gehen wir zu Akkordverbindungen über. Die hier mögliche "Königsklasse" sind dann die 4-stimmigen Akkorde, also ein Zusammenklang von 4 Tönen gleichzeitig.