Jürgen Kampik

Menschen zum selber musizieren bringen.

1977 mit 14 zu Konfirmation eine Gitarre geschenkt bekommen, am selben Tag noch "Yellow Submarine" von den Beatles gelernt. Die Eltern haben den Versuch mit der Musik zunächst belächelt, dann war bald klar, dass es das ist! Gitarrenunterricht, erste eigene Songs und Instrumentalstücke. Stilistisch zwischen Blues, Fingerpicking, Open Tunings und den Sixties.

Ausbildung als Gitarrist am "Münchner Gitarren Institut (MGI)"

Dort ist der Jazz mit voller Wucht in meinen musikalischen Horizont geknallt und blieb lange Zeit dominierende Teil meiner musikalischen Tätigkeit in Bands und beim Komponieren. Gründungsmitglied der "Cappuccino Jazz Band", einen Bandwettbewerb gewonnen. Auftritte in Holland, Österreich und Regensburg (Jazzfest).

Studium und Abschluss am Mozarteum in Salzburg (Abteilung Orff-Institut)

Studienschwerpunkt: Musik und Tanz in der Sozial- und Heilpädagogik.

Während dieser Zeit hat mich die Musik von J.S. Bach "voll erwischt". Jazz Duo mit Yella Schwarzer (Vocals), danach ein eigenes Jazztrio (mit Stefan Redtenbacher am Bass und Martin Zobl am Schlagzeug). Wiederentdeckung des "Songs", der viel Konkretes und Herzliches mitteilen lässt im Vergleich zur eher abstrakten Improvisation.

Für den Musikverlag Georg Löffler eine CD konzipiert und eingespielt mit spielerisch-jazzig bearbeiteten Weihnachtsliedern und eigenen Kompositionen.

Seit 2010 Unterricht in Regensburg und Bernhardswald.

Im September und Oktober 2015 habe ich folgenden Onlinekurs belegt und abgeschlossen:
"Learning how to learn"

7. November 2015:
Den Onlinekurs "The Art of Negotiation" abgeschlossen.

Über das Unterrichten:

Musik machen beginnt ganz einfach mit Spaß!
... und mit Liebe zu diesem wunderbaren akustischen Phänomen bestehend aus Tönen, Harmonien und Rhythmen.
... und mit dem Erlebnis, innerlich und äußerlich von Musik berührt, bewegt zu sein.
Dieser Neugierde nachgehend greifen wir zum Instrument und kümmern uns um Unterricht.
Dann kommt gelegentlich auch eine Portion Anstrengung mit „ins Spiel“,
die Finger sollten den Ideen im Kopf folgen und sträuben sich…
…wenn dies -immer wieder- überwunden ist entsteht langsam:
Unendliche Freude an Musik!

Es geht mir in meinem Unterricht also um die Balance zwischen dem Spaß (wir haben im Unterricht miteinander und mit der Musik einigen Spaß), der Freude (Folgendes könnte ein Schüler gesagt haben oder auch ich: „Wie wunderschön dieser letzte Akkord in diesem Lied, lass es uns noch mal spielen“) und der Anstrengung („wenn hier gleich der Mittelfinger bereit liegt dann klappt der Übergang besser, gleich noch ein paar mal“).

Ich möchte also ein Hobby vermitteln, das schon zu Anfang mit der Handhabung des Instrumentes eine Grundlage legt, um viele Jahre immer mehr Freude am Musizieren haben zu können.
Deshalb ist die gesamte Körperhaltung einschließlich der Arme, Hände und Finger schon zu Beginn enorm wichtig. Wir „Gewohnheits-Menschen“ tun uns später schwer, ungünstige Haltungen abzulegen…
Da jeder Mensch von anderer Musik berührt ist versuche ich soweit als möglich, den Unterricht an den musikalischen Vorlieben meiner kleinen bis ganz schön großen SchülerInnen zu orientieren. („A Ram Sam Sam“ mit einem Zweitklassler auf der Gitarre bis zu „Freude schöner Götterfunke“ mit einer 74-jährigen Seniorin auf der Ukulele).

Dadurch komme ich mit sehr viel verschiedener Musik in Kontakt und bringe auch die Menschen, die zu mir kommen mit verschiedenen Musiken in Kontakt.

Schlagw-Orte:

Münster (Geburtsort),

München (Kindergarten und 1. Klasse),

Ruhpolding (2. Klasse bis nach Zivildienst),

Salzburg (Studium),

Traunstein (Arbeit als angestellter Musiktherapeut mit Kindern und Jugendlichen und freiberuflicher Musiklehrer, stolzer Vater einer Tochter)

Regensburg (freiberuflicher Musiklehrer und vermehrt als Musiker tätig)

 

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